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Die Swatch-Geschichte

Swatch übersteht Krisen und trägt entscheidend zum Überleben der Schweizer Uhrenindustrie bei.

Mitte der 1970er Jahre befand sich die Schweizer Uhrenindustrie mitten in ihrer bis dahin schlimmsten Krise. Vom technologischen Standpunkt aus gesehen wurde die japanische Konkurrenz mit der Markeinführung der „Delirium“ überholt – der weltweit dünnsten Armbanduhr mit einer stark reduzierten Anzahl an Komponenten. Der Punkt jedoch, der noch heute den wirtschaftlichen Aufschwung der Schweizer Uhrenindustrie markiert, war die Gründung der SMH, der Schweizer Gesellschaft für Mikroelektronik und Uhrmacherindustrie. Und ihre Antwort auf die Krise war Swatch – eine leichte Plastikuhr mit lediglich 51 Komponenten (anstatt der sonst üblichen 91 oder mehr Teile), die hohe Qualität mit einem erschwinglichen Preis kombinierte. Die ersten Swatch-Uhren wurden 1983 verkauft. Seit dieser Zeit hat sich die Swatch zur erfolgreichsten Armbanduhr aller Zeiten entwickelt, und die Swatch Group – ihre Muttergesellschaft – ist der weltweit größte und dynamischste Uhrenkonzern.

Die folgende Liste ergibt einen guten Überblick über die Entwicklung der Fertigungszahlen von Swatch:

1983: Die Lancierung von Swatch wird in Zürich angekündigt

1984: 1’000’000 Swatch-Uhren produziert

1984: 3,5 Millionen Swatch-Uhren

1985: 10-millionste Swatch

1986: Der Preis einer Swatch-Uhr betrug 65,00 DM oder sFr 50.– (33,24 Euro) (UVP)

1988: 55-millionste Swatch

1992: 100-millionste Swatch. Dieser Produktionsrekord wird in Zermatt mit einem Konzert des französischen Synthesizermusikers Jean Michel Jarre gefeiert.

1996: 200-millionste Swatch

1998: 250-millionste Swatch

2006: 333 Millionen Swatch-Uhren. Das zweitägige Fest «Splashtival» in Lugano soll das Ereignis würdigen.

Das ehrgeizige Ziel: Bis zum Jahr 2033 sollen 1111 Millionen Swatch-Uhren verkauft werden.

Weitere Uhren-Modelle von swatch finden Sie auf der Webseite: www.swatch.com

   
Seiko Tissot